COOLtec setzt auf neue Kältemittel

COOLtec und unser Partner HiRef setzen auf moderne Kältemittel und innovative Technologien nach aktuellem Stand der Technik. Dabei stehen Energieeffizienz, Betriebssicherheit und eine möglichst geringe Umweltbelastung im Mittelpunkt. Ein wesentlicher Aspekt ist die kontinuierliche Reduzierung des Treibhauspotenzials (GWP) der eingesetzten Kältemittel. Die europäische F-Gase-Verordnung bildet dabei einen wichtigen Rahmen für die Entwicklung und Auswahl zukunftsfähiger Kälte- und Klimalösungen.

Unser Anspruch ist es, für unterschiedliche Anforderungen die passende und zukunftsorientierte Lösung bereitzustellen.

Zukunftssicherheit bietet besonders das natürlichen Kältemittel R290 (Propan) und R744 (CO2).

Neue Kältemittel

Unterschiede der Kältemittel

Etablierte synthetische Kältemittel
Die etablierten Kältemittel wie z. B. R410A und R134a haben ein sehr hohes Treibhauspotential und unterliegen bereits heute Mengenbeschränkungen sowie damit verbundenen Preissteigerungen. Sie sind allerdings effizienter als zur Verfügung stehenden Alternativen und zumeist weder giftig noch brennbar. 

Verfügbare synthetische Kältemittel konform zur F-Gase-Verordnung
Synthetische Kältemitteln mit geringerem Treibhauspotential wie z. B. R454B, R513A, R515B oder R1234ze können etablierte Kältemittel weitgehend ersetzen.

Natürliche Kältemittel konform zur F-Gase-Verordnung
Die natürlichen Kältemittel wie z. B. Propan oder CO2 haben ein sehr geringes Treibhauspotential und sind jederzeit und preisgünstig verfügbar.

Klassifizierung von Kältemittel

Die ISO-Norm 817 unterscheidet die Kältemittel nach ihrer Toxizität und Brennbarkeit: 

    A1 = Geringe Toxizität + Keine Brennbarkeit
    A2L = Geringe Toxizität + Geringe Brennbarkeit
    A3 = Geringe Toxizität + Hohe Brennbarkeit

Die physikalischen und chemischen Eigenschaften der A2L-Kältemittel ähneln denen der FKW der Klasse A1 und eignen sich daher ideal als Ersatz für diese. Aufgrund der geringen Brennbarkeit sind jedoch einige Sicherheitsmaßnahmen notwendig, um die äußerst geringe Gefahr einer Entzündung bei Austritt von Kältemittel zu vermeiden.